Ralf Kistner










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Honda CBR 1000 F - SC 24 -


Baujahr 1990, EZ 02/1990


Vorweg: Die Dicke ist seit August 2007 verkauft.

Hier eine Bilder-Galerie mit letzter Fotos vom 27.07.2007 [>>]


Allgemeine Bildergalerie [>>]  

... und jetzt mit polierten Felgen (hier sind Fotos dazu [-->])

Auf die CBR kam ich während einer Testphase im Juli 2004. Ich konnte mit dem Typ von Maschine bis dahin nicht viel anfangen. Zu viel Plastik - und das Design der Plastikverschalung sagte mir vor allem bei den ersten Modellen (SC 21) auch nicht besonders zu. Also wusste ich zwar von den Vorteilen dieses schweren Tourendampfers, doch ließen die mich unberührt.

Auf einer Testfahrt mit der BMW R 1200 GS begleitete mich ein Bekannter mit seiner alten SC 21. Er wollte mit der neuen GS auch ein paar Kilometer fahren, so dass ich seine SC 21 für diese Strecke mit einigem inneren Widerwillen übernahm. Sie war ausgestattet mit SB-Lenker und der höheren Tourenscheibe von Five-Stars. Auf den ersten Metern stellte ich mich auch mächtiges Gewichtewuchten ein und wurde eines besseren belehrt. Die Dicke ließ sich wunderbar leicht bewegen und durch Kurvenkombinationen drücken. Und es war wunderbar leise im Helm. Keine Verwirbelungen - absolute Ruhe. Wie auf einem Naked. Klasse Windschutz und ein wirklich kräftiger Motor, der ab ca. 4000 Umin ganz schön Leistung abdrücken kann. Trotz großem Topcase gab sich Rahmen und Fahrwerk von Bodenwellen in Schräglagen absolut unbeeindruckt.

Ich brauchte nicht lange, um mich dafür zu entscheiden, mir eine Dicke zuzulegen. Es ist der tourensportliche Komfort, den dieses Modell mitbringt.

Also ging ich in Fachzeitschriften und im Web auf die Suche. Es musste eine SC 24 sein. In diversen Foren und alten Testartikeln informierte ich mich ausgiebig und wollte eine SC 24 ab Baujahr 1990 haben.

Im Internet wurde ich wie immer fündig. Die Daten versprachen nur Gutes:

  • EZ 02/1990
  • TÜV neu
  • 35200 km original
  • 2. Hand, wobei der aktuelle Eigner gerade mal knapp 1000 km in einer Saison drauffuhr
  • Erstbesitzer war ein Italienfahrer und stattete die Maschine wunderbar aus:
  • WP-Federn
  • SB-Lenker
  • Verlängerte Spiegel (orig. in rot vorhanden)
  • Stahlflex vorne
  • K&N Luftfilter
  • Tourenscheibe von MRA
  • Kürzere Übersetzung hinten (45 Zähne statt 42)
  • Corbin-Komfortsitzbank
  • 50L Topcase mit TC-Halter
  • Offene Leistung
  • Ölthermometer
  • Umstellung auf doppeltes Abblend- und Aufblendlicht

Und das ganze auch noch in meiner Lieblingsfarbkombination. Schnell war klar, dass ich diese Maschine haben möchte. So fuhren meine Lebensgefährtin und ich mal schnell nach Brühl bei Köln und holten in einem 1000-km-Rutsch bei meist kühlem Regenwetter das Sahnestück ab.

Ich änderte zuerst die hintere Bereifung von 180 auf 170 um und erlangte so mehr Handlichkeit. Der vordere Metzeler Z 4 wurde ersetzt durch den Metzeler Z 6, der nochmal ein entscheidendes Plus an Handlichkeit und Grip brachte.

Zudem erweiterte ich die Tourentauglichkeit durch die Installation von HG-Heizgriffen. Eine Steckdose erleichtert noch die Batteriepflege im Winter.

Als Bereifung habe ich in 2005 den Michelin Pilot Road probiert. Er fühlte sich im Handling zäher als der Metzeler Z6 an. Zudem hielt er nicht wesentlich länger als der Z6 bei zügig-touristischer Fahrweise.

Mittlerweile habe ich wieder den Z6 montiert, für den es nun auch eine Freigabe vom Werk gibt.

Die Dicke ist nun im schönen Sauerland in besten Händen.    

Freigaben könnt ihr hier unten downloaden:

Freigaben SC 24 Metzeler und Pirelli -->
Freigabe SC 24 Michelin Pilot Road -->